Gustav Thöni
Südtirol und die Olympischen Winterspiele
Mit dem Start der olympischen Biathlon-Bewerbe in Antholz richtet sich der Blick auch auf die lange olympische Tradition Südtirols. Bereits vor 90 Jahren feierte das Land seine ersten Erfolge bei Winterspielen – der Beginn einer bis heute andauernden Erfolgsgeschichte.
Besuch in Trafoi: Gustav Thöni bringt Savoyen-Königsfamilie in Verlegenheit
Skilegende Gustav Thöni hat mit einer Anekdote aus den 1970er-Jahren neues Licht auf das Exil der ehemaligen italienischen Königsfamilie Savoyen geworfen. Thöni berichtete in einem Interview, dass ihn am Höhepunkt seiner Karriere auch Prinz Vittorio Emanuele von Savoyen in Trafoi besucht habe - obwohl männlichen Mitgliedern des Hauses Savoyen damals die Einreise nach Italien verfassungsrechtlich verboten war.
Podcast | Gustav Thöni: „Weniger ist manchmal mehr“
Legende und Jahrhundertsportler Gustav Thöni blickt zurück auf das magische Jahr 1975. In Kitzbühel verpasst er um Haaresbreite den Sieg auf der legendären Streif, doch in Gröden gewinnt er vor 40.000 Zuschauern zum 4. Mal den Weltpokal – und im Mai wird geheiratet. Seine Braut Ingrid Pfaundler ist allerdings drauf und dran, die Kirche in Trafoi fluchtartig zu verlassen. Im STOL-Podcast spricht Thöni über seine Karriere, die „Valanga Azzurra“ und Jannik Sinner, über olympische Spiele und Alberto Tomba.
„Ich wollte wie Thöni sein“
Alles begann beim Weltcup-Riesentorlauf im bayerischen Berchtesgaden am 7. Jänner 1974: Gleich 5 Athleten des italienischen Skiteams – darunter 3 Südtiroler – eroberten die ersten 5 Plätze. Sieger wurde Piero Gros, Zweiter Gustav Thöni, Dritter Erwin Stricker. Dahinter verfehlte Helmuth Schmalzl als Vierter das Podest, und Tino Pietrogiovanna komplettierte das Meisterstück als Fünfter mit der hohen Startnummer 43. Dieser grandiose Mannschaftserfolg ist bis heute in einem Weltcup-Riesentorlauf der Herren unerreicht und ging in die internationale Skigeschichte ein.
Wie Skilegende Gustav Thöni am liebsten seine Freizeit verbringt
„Gustav Thöni war der wichtigste Sportler, den Südtirol jemals hervorgebracht hat. Und er war in den 1970er-Jahren der Südtiroler schlechthin.“ Diesem Zitat von Buchautor J. Christian Rainer ist wohl nichts hinzuzufügen. Es gibt trotzdem einiges, was viele über „unseren Thöni“ noch nicht wissen. + Von Florian Mair
Hommage an bescheidenen Weltstar
„Es ist einfach, mit Gustav Thöni zu reden, wenn es nicht um ihn selber geht, wenn er Anekdoten erzählen kann, in denen er nicht die Hauptfigur ist, und wenn er über andere Sportler und Menschen berichtet“, betont der Meraner Erfolgsautor J. Christian Rainer. Anlass dazu war die Vorstellung seines Buchs „Gustav Thöni – Lebenskurven einer Skilegende“.
Gustav Thöni: Der Bub aus Trafoi, der auszog die Welt zu erobern
Gustav Thöni ist ein Skiheld, der den Skisport geprägt hat wie kein anderer. Zum 50. Jahrestages des olympischen Triumphes in Sapporo hat Skisportfachmann Beppe Conti die wichtigsten Etappen aus dem Leben Thönis akribisch zusammengetragen.
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